Wasserverbund Kiesental AG, Niesenstrasse 7, 3510 Konolfingen, Tel. 031 790 39 30, info@waki.ch

1982/83

In verschiedenen Gemeinden des Kiesentals herrscht in Trockenperioden Wasserknappheit.

Die Ryser Ingenieure AG, Bern, erarbeiten im Auftrag des Wasser- und Energiewirtschaftsamtes (WEA) einen Wasserversorgungsrichtplan, der durch die Region Kiesental verabschiedet wurde. Räumliche Entwicklung und unterschiedliche Ausgangslage erfordern eine bessere Koordination und die Erschliessung neuer Wasservorkommen.

1984 – 1992

Die Hydrogeologie des Kiesentales wird durch Kellerhals + Häfeli AG, Bern, umfassend abgeklärt; grösste Grundwasservorkommen im mittleren Kiesental: Stalden bei Konolfingen und Gmeis, Zäziwil.

August 1992

Im Pumpwerk Stalden (1952) stehen Sanierungen an. Konolfingen stellt in der Region Kiesental den Antrag, eine gemeinsame Wasserstrategie festzulegen.

1992/93

Das Wasser- und Energiewirtschaftsamt (WEA) lässt von der WA-TEC AG, Thun, eine Konzeptstudie «Wasserversorgung Region mittleres Kiesental» ausarbeiten.

28. Juni 1995

Gründung der einfachen Gesellschaft «Wasserversorgungsplanung Kiesental».

Die Ryser Ingenieure AG, Bern, erarbeiten einen Wasserversorgungsrichtplan.

1996 – 1998

Vorbereitung zur Gründung einer gemeinsamen Trägerschaft für die Primäranlagen (Wasserfassungen, Reservoire, Pumpwerke, Verbindungsleitungen).

Häutligen, Schlosswil und die Nestlé (Werk Konolfingen) lehnen eine Teilnahme ab.

In den übrigen Gemeinden findet die Vorlage an Gemeinde- und Urnenabstimmungen eine grosse Zustimmung.

8. Juni 1999

Gründung des Wasserverbundes Kiesental AG durch die Gemeinden Bowil, Freimettigen, Grosshöchstetten, Konolfingen, Niederhünigen, Oberhünigen, Oberthal, Tägertschi, Zäziwil und die Brunnengenossenschaft Mirchel.

2000 – 2002

Ausbau einheitliche Steuerung der Anlagen (Leitsystem) und QS-Massnahmen in den Anlagen.

Anschluss Mirchel über die untere Zone Grosshöchstetten (Messschacht Eimatt).

2003

Wasserlieferungsvertrag WAKI – Nestlé Suisse S.A., Werk Konolfingen: Der WAKI deckt der Nestlé den Spitzenbedarf ab und übernimmt umgekehrt das Übschusswasser der Nestlé aus den Quellen Gmeis.

2003 – 2004

Neubau Reservoir Chomberg, Oberhünigen mit Verbindung nach Reutenen und Transportleitung Zäziwil – Grosshöchstetten.

2005

Vorstudie für die Errichtung einer Grundwasserfassung im Gmeis, Zäziwil

2006

Beitritt Gemeinde Häutligen zum WAKI.

2007 – 2010

Grundwasserfassung und -pumpwerk Moosacher, Bowil,

Transportleitung Bowil – Zäziwil,

Neubau Reservoir Konolfingen-Dorf.

2009

Beitritt Gemeinde Schlosswil zum WAKI.

2010

Demission VR-Präsident Fritz Bay; Nachfolger: Hans-Ueli Tschanz, Niederhünigen.

Wasserlieferungsvertrag zwischen WAKI und der Wasserversorgung Signau.

2011 – 2012

Neubau Leitung Konolfingen-West

2012

Tod Hans-Ueli Tschanz; Nachfolger: Martin Steiner, Grosshöchstetten.

2013 – 2014

Neubau Reservoir Chrutberg, Oberthal

Leitung Möschberg – Alterswil mit Stufenpumpwerk Möschberg, Grosshöchstetten.

2016

Tod Martin Steiner; Nachfolger: Christoph Zürcher, Konolfingen.

2018

Projektierung Grundwasserpumpwerk Gmeis, Zäziwil.

Anschluss Obere Zone Bowil an GWPW Moosacher

Mit der Fusion von Schlosswil und Grosshöchstetten per 1.1. 2018 verschwindet ein Aktionär, ohne dass sich am Versorgungsperimeter etwas ändert.